Entstehung
Der Simenit-See ist ein Lagunensee im östlichen Teil des Yeşilırmak-Deltas im Bezirk Terme. Einst eine kleine Bucht des Schwarzen Meeres, wurde das Gebiet allmählich durch von Küstenströmungen transportierte Sedimente abgeriegelt, wodurch der heutige See entstand. Die Anlage von Entwässerungskanälen und fortlaufende Sedimentablagerungen verengten das Feuchtgebiet und teilten es in zwei getrennte Seen namens Simenit und Akgöl. Historisch wurde der See auch Semenlik, Simenlik, Karasu und Arapsazı genannt.
Geografische Merkmale
Der See ist überwiegend 1 bis 2 Meter tief, an manchen Stellen bis zu 5 Meter, mit einer Mischung aus Süß- und Brackwasser.
Ökologische Bedeutung und Schutz
Der Simenit-See beherbergt mehr als 200 Vogelarten, darunter Flamingos, Pelikane, Reiher und Wildenten. Rund um den See wurde ein 3.355 Hektar großes Wildtierentwicklungsgebiet eingerichtet. Die Feuchtgebiete Simenit und Akgöl wurden am 15. März 2023 als "streng geschütztes, sensibles Gebiet" registriert.
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