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Taceddin-Paşa-Moschee

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Geschichte

Die Taceddin-Paşa-Moschee steht im Stadtteil Çanaklı von Vezirköprü und ist auch als Kurşunlu-Moschee (verbleite Moschee) bekannt. Einer arabischen Stiftungsurkunde vom 23. Mai 1495 aus dem Archiv der Generaldirektion für Stiftungen zufolge wurde sie von İbrahim Paşa, dem Sohn von Hacı Beyzade Mevlana Safiyyüddin, in Auftrag gegeben — daher der alternative Name Taceddin-İbrahim-Paşa-Moschee.

Architektur

Der Komplex besitzt einen weitläufigen ummauerten Hof mit Gebetssaal und einem Imaret-Bereich (Gästehaus), davor liegen Brunnen. Der ursprüngliche Plan sah zwei Kuppeln vor dem Mihrab und fünf Kuppeln über dem Portikus vor.

Zerstörung und Restaurierung

Die Moschee wurde beim Erdbeben von 1943 schwer beschädigt, wobei die Kuppel vor dem Mihrab, der Portikus und das Minarett vollständig einstürzten. Anwohner reparierten sie 1955 auf den erhaltenen Mauern, und eine umfassende, 1989 von der Generaldirektion für Stiftungen begonnene Restaurierung wurde Anfang der 2000er Jahre abgeschlossen, sodass die Moschee in ihrer ursprünglichen Form wieder für den Gottesdienst geöffnet wurde.

Adresse
Vezirköprü, Samsun
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